Zoo-AG Bielefeld - Arbeitsgruppe Zoobiologie
Geplante
Zoos in Deutschland
Ergänzung
zum Verzeichnis der
öffentlichen Tierhaltungen in Deutschland
Aufgelöste Zoos * Zoo-Kriterien
"Verschollene" Parks -
wir brauchen Hilfe!
Hinweis:
Wir
tragen jeweils die neuesten und bekannten Angaben nach, die aber dennoch
mit der Zeit veraltet sein können. Die meisten dieser Angaben entstammen
Artikeln aus der Zoopresseschau.
Sollten Sie Neues über eines dieser Projekte wissen, teilen Sie es uns
bitte mit: Kontakt oder über unser Zoo-infos.de-Ergänzungs-Formular.
In
Bau:
- Helgoland, Aquarium:
Für das 2015 geschlossene Aquarium wurden verschiedene Konzepte
vorgestellt, aber keines vom Alfred-Wegener-Institut (AWI), dem
Träger, umgesetzt. 2019 wurde vom Tourismusbüro die Sanierung bis
2022 angekündigt und eine Wiedereröffnung auch mit Aquarien in
Aussicht gestellt. Januar
2021 hieß es, das alte BlueHouse-Konzept werde mit nur einem
größeren Aquarienbecken ab 2022 umgesetzt. 2022 war Baubeginn,
für 20 Mill. € (statt geplanter 14) entsteht ein äußerlich im
Vergleich zum früheren Aquarium fast unveränderter Neubau
auf 600 qm mit 4 Themenbereichen, wegen Denkmalschutz erneut in der
charakteristische Bauhaus-Formensprache und durch einen modern,
bläulich illuminierten Mittelturm ergänzt. Tierhaltung nur in einem
einzigen 80.000-l-Becken. Eröffnung der maritimen Erlebnisausstellung
nun für den Saisonstart Frühjahr 2028 geplant.
- Freudenstadt-Kniebis, Wildtierpark
Alexanderschanze. 2013 vorgestellt als Großgehege von 900-1000
ha (Schaugehege des Nationalparks). Artikel
2016. Zeitweise von einem Hotellier als 1000 Hektar großer Wildpark
mit Rotwild, Wisenten, Elchen, Luchsen, Bären und Wölfen angedcght,
dann auf
24-ha-Wisentgehege gestutzt, Ende
2019 wegen explodierender Kosten und nicht erfolgter
Landes-Förderung auf der Kippe, 2020
hieß es, das Land habe "keine Veranlassung, für privat initiierte
Projekte die finanzielle Verantwortung zu übernehmen". 2023 plante das
Land, aus dem verfallenen, historischen Hotel Alexanderschanze eine
Zentrum für den Nationalpark Schwarzwald zu machen und 17 ha Waldweide
mit Koniks und Wisenten einzurichten. Stand 2026: Das Projekt steht
unmittelbar vor der Realisierung, Anfang 2026 wurden die Fördergelder
freigegeben: 1,8 Mill. € vom Land Baden-Württemberg für die
Errichtung des Wisentgeheges auf der Kernfläche von 12 Hektar (eine
Erweiterung auf 20 zusätzliche Hektar Staatswald wird angestrebt). Es
soll Beobachtungspunkte und Informationstafeln für Wanderer und
Radfahrer an der Schwarzwaldhochstraße (B28/B500) geben und in den
angrenzenden Nationalpark Schwarzwald integriert werden. Das Hotel
soll in Kooperation mit dem Karlsruher Zoo zur Rangerstation
sowie einem Informationszentrum werden. Im angrenzenden
Naturschutzgebiet Kniebis-Alexanderschanze entstand ein Waldweideprojekt
mit Heckrindern und Koniks zum Erhalt der Heide- und
Grindenlandschaft. Ein "richtiger" Wildpark entsteht jedoch nicht.
Geplant:
- Monheim, Streichelzoo im Erweiterungsgelände
des Landschaftsparks Rheinbogen; ab ca. 2022 (Stand 2019). Alpakas,
Haustiere, Minigolf. 2021 als Naturbauernhof mit Betreiber Alexander
Zimmer von der Marienburg präzisiert. Auch 2022 kein Baubeginn,
sondern politische Debatten um den Umfang der Planung. Stand 2026:
Der Streichelzoo wurde konzeptionell weiterentwickelt und in das
größere Projekt eines nachhaltigen „Lernbauernhofs“ überführt. Die
Stadtverwaltung hat zusammen mit der Mehrheitsfraktion das Areal „Am
Werth“ (südwestlich des Wasserspielplatzes) für ein kombiniertes
Bildungs-, Natur- und Freizeitangebot überplant. Ein nachhaltiger
Bauernhof für Kitas und Schulen aus Monheim mit landwirtschaftlichen
Nutztieren wie Schafen, Ziegen, Eseln und eventuell Alpakas, dazu
eine naturnah gestaltete Minigolfanlage, um das Gelände auch für
Tagestouristen attraktiv zu machen. Trotz grünem Licht steht der Bau
der Stallungen und Gehege aus, zuletzt floss die Priorität der Stadt
Monheim in einen Großparkplatz und eine Inklusions-Offensive, bei
der 2026 die bestehenden Spielflächen barrierefrei umgerüstet
wurden. Parallel dazu baut Monheim an anderer Stelle eine
„Bauernhof-Kita“ (Kirberger Hof in Baumberg, 2026 Richtfest).
- München-Neufahrn: Umzug der Reptilien-Auffangstation auf neues
Gelände künftig mit öffentlich zugänglichem Schaubereich (2015) - Ende
2015 wegen nicht eingehaltener öffentlicher Förderzusagen gefährdet.
Zwei-Hektar-Gelände 2018 gekauft, 2021 beginnen die Planungen,
Förderung steht, Eigenanteil von 700.000 € muss aufgebracht werden.
Stand 2026: Finanzierung steht, Baugenehmigung liegt vor,
Fertigstellung ist für 2029 geplant. Der Neubau wird für den
Publikumsverkehr geöffnet, Schaubereich mit Terrarien und
Gewächshäusern betrachten. Zudem entsteht eine Bildungsakademie für
Schulungen für Tierärzte, Feuerwehr- und Rettungskräfte, aber auch
Aufklärungsarbeit für Privathalter.
- Bad Wildbad, Wildgehege
soll erweitert und durch Streichelgehege im Kurpark
ergänzt werden (2015)
- Berlin, "Coral World"-Aquarium an der Rummelsburger Bucht, Idee
Jan. 2016 vorgestellt vom israelischen Meeresbiologen
und Milliardärs-Sohn Benjamin Kahn, dessen Unternehmen
vier weitere Aquarien betreibt, darunter Eilat und Palma de Mallorca.
Eröffnung war für 2019 vorgesehen, im Mai 2019 jedoch erst
Bebauungsplan verabschiedet. 2021 muss Bauantrag
gestellt werden; Bürgerproteste dagegen. Investor
ist zuversichtlich, dass das Aquarium 2024 eröffnet.
- Polch, Reptilienzoo mit Auffangstation, Patrick Meyer, der
Leiter des "Poecitariums", der einzigen Reptilienauffangstation in
Rheinland-Pfalz (im eigenen Garten) plant öffentlich zugängliche
Anlage (Artikel
2019)
- Brannenburg, Wildpark auf Flächen des Truppenübungsplatzes
durch Rabbethge & Zettl GbR (neuer Versuch nach
Scheitern in Bad Aibling, s,u,) (2015)
- Marburg, Haustierpark
(Förderverein gegründet schon Mitte der 90er Jahre, noch 2015
Info-Veranstaltungen, 2019 Website nicht mehr aktuailsiert, Verein
hält Rhönschafe)
- Kuchlmiß 18292 , Freizeit- und Vogelpark (Genehmigung u.a. für
Greifvögel beantragt) (2013, erneut erwähnt 2017) aufbauend auf der
Privathaltung von Känguruhs, Muntjaks und Ziervögeln
der Pension Nebeltal, für Hausgäste zugänglich
- Frankenau, Haustierpark
für alte Rassen und Freilichtmuseum (jungsteinzeitliches Dorf) - Frankenau ist
bereits seit 2009 als Archedorf zertifiziert, diverse Haustiergehege
rund ums Dorf und Geflügelzuchtanlage
- Labömitz/Usedom, Vogelpark. 1 ha am bestehenden Tierhof
geplant (um 2010 vorgestellt)
- Bad Krotzingen, 2,2 ha große Tier- und Reitfarm geplant
- Elsterwerda, Tiergehege (auf der ehem. Deponie im
Stadtzentrum; zur Zeit nur Ziegen und Schafe)
- Babenhausen-Münster, Wildgehege für Wisente und Wildpferde,
Ausgleichsprojekt der Deutschen Bahn (2018)
- RaubtierPark:
Auf Artenschutz spezialisierter Park der Interessensgemeinschaft
Artgerechter Raubtierschutz IGAR e.V., seit 1990ern. Seit 2015 wurde
der Aufbau eines zunächst nicht öffentlich zugänglichen Zuchtzentrums
und Konzentration auf Artenschutzprogramme anvisiert.
- Wassenberg-Effeld, Exotenzentrum Thomas Staas / Zoologische
Station. Privathalter plant öffentlich zugängliches
Raubkatzengehege. Seit 2010 bis heute (2023) nur Privathaltung,
zugänglich nur für gebuchte Übernachtungsgäste. 2020 lt.
Zeitungsberichten weiterhin "Arterhaltungszentrum und Auffangstation
für exotische Tiere in einem parkähnlichen Umfeld" geplant, 2021 wurde
im Fernsehen verkündet, er hätte nun eine Zoogenehmigung. Nach eigenen
Aussagen 60 Arten, bietet Video-Meetings mit den Tieren an. Die auf
der Ferienhaus-Website verlinkte Website wildcatsbreedingcenter.de
ist mittlerweile (1.2023) abgeschaltet.
Mittlerweile verwirklicht:
- Frankfurt, Schmetterlingshaus
"Merian-Haus" im Palmengarten (2018 für 2020 angekündigt, 2019 auf
2021 verschoben, das ursprünglich dafür vorgesehene 2018 eröffnete
Haus wurde nur als "Blumenhaus" bezeichnet. Im August 2021 zum
150-jährigen Jubiläum wurde das Schmetterlingshaus mit der
Dauerausstellung „Abgestaubt – von Blüten und ihren Besuchern“
eröffnet.
- Grasleben,
Artenschutzzentrum. In Bau seit 2017, dann nur gebuchte
Führungen, ab 2021 war regulärer Zoobetrieb vorgesehen, eröffnet wurde
1.5.2026. Ausschließlich Raubtiere (Gepard, Ozelot, Schneeleopard,
Nebelparder, Serval; Bären geplant)
- Torgau,
Torgauer Arche auf der Landesgartenschau 2022. Streichelzoo mit
alten Haustierrassen, Alpakas, Meerschweinchen, Kaninchen, Wachteln
u.a. an der Elbwiese. Sollte nach der Gartenschau weiter kostenfrei
zugänglich sein und wird seither von den Elbaue-Werkstätten
unterhalten.
- Büsum,
Aquarium am Fischereihafen, Ersatzbau als Nachfolger des 2019
geschlossenen Aquariums
unter dem Wellenbad. Eröffnung 2021 geplant, dann auf 2022
verschoben, Wiedereröffnung Juli 2023
- Süsel/Ostholstein, Sealion
Adventure Park der Tiertrainer Isa und John
Burke (bis 2017 im Hansapark Sierksdorf) am ehem. Landgasthof Süseler
Baum, Idee
2018 vorgestellt. 2019
fast gescheitert. 2021
eröffnet, aber nur für gebuchte Exklusivpakete, Gruppen und
therapeutische Arbeit. Seit Juni 2023 reguläre Wochenendöffnung ab 13
Uhr für 3 Stunden: Seelöwenshow, optional „Seelöwen-Café“. Buchbar
sind Schwimmen mit Seelöwen, Seelöwentraining oder Kindergeburtstage.
Zweites Standbein ist das Inklusionsprojekt „Helfende Flossen“, eine
tiergestützte Therapie speziell für Schwerstkranke oder Kinder mit
Behinderungen. Die Eigentümerfamilie T. des Grundstücks hat den
Betreibern im Mai 2025 mitgeteilt, dass der Pachtvertrag im Jahr 2031
ausläuft wegen Eigenbedarf. Initiatoren einer Online-Petition
versuchten erfolglos zu vermitteln, die Eigentümer lehnten
Verhandlungen strikt ab. Die Betreiber suchen Alternativ-Grundstücke.
- Schweiz:
Österreich:
Zirl, Mikrobenzoo "MikrobAlpina".
Auf dem Firmengelände der Reinigungsfirma Hollu nach Vorbild von
Micropia in Amsterdam. Bakterien, Pilze, Einzeller, Insekten.
Initiator Prof. Heribert Insam / Institut für Mikrobiologie Uni
Innsbruck. Eröffnung nach Zeitungsberichten ca. 2022. Auf der Website
stand 2021 noch "Der
Standort steht noch nicht fest, Eröffnung ist für 2020 geplant" ohne
aktuelle Meldungen, 2022 wurde der Satz auf "2023" korrigiert.
Gescheitert:
- Tholay 66636,
Greifvogel- und Eulenpark am Erlebnisbad Schaumberg. Betreiber
Burkhard Hellmann. Ersatz für die 2019 aufgegebene Station im Wildpark
Eichert, fand keinen geeigneten Standort in der Nähe. Eröffnung 2021,
ab 2022 sollte ein Ausbau zum Naturerlebniszentrum
„Wilder Wald“ auf 32 ha erfolgen. Obwohl die Gemeinde das
Projekt befürwortete, erwies sich die Bürokratie bei Baugenehmigungen,
Natur- und Artenschutz als zu langwierig, es mussten umfassende
Gutachten eingeholt werden, die Corona-Pandemie in der Planungsphase
(2020/2021) verzögerte die Genehmigungen weiter und der
Eröffnungstermin im August 2021 war nicht mehr zu halten. Im Winter
2021/2022 suchte der Fürstliche Falkenhof Schillingsfürst Nachfolger.
Anstatt in Tholey komplett neu zu bauen und weiter zu warten,
hat Hellmann daher mit seiner Tochter Luka im Frühjahr 2022 den Fürstlichen
Falkenhof Schillingsfürst als funktionstüchtige, historisch
etablierte Anlage als Eigentümer übernommen.
- Auerbach/Lengenfeld, Exotik-Vogelpark Vogtland: Im Freudenthal
auf dem Gelände der früheren Kleingartenanlage, 4 ha mit 1000 Tieren
in 200 Arten, insbesondere exotische Großvögel wie Aras, Sittiche,
Beos und Hornvögel in begehbaren Riesenvolieren. Schmetterlingshaus,
botanische Themengärten und Freigehege für weitere Tierarten, Teiche,
ca. 5 Mill. € Investition. Initiator: Der Auerbacher Züchter exotischer
Vögel Danny Schmidt, der zu Planungsbeginn über 50
exotische Vogelarten privat hielt. Der lokale Züchterverein „Ziergeflügel- &
Exotenzüchter Vogtland e. V.“: begleitete das Vorhaben. Die
Stadtverwaltung Auerbach stand dem Projekt unter dem damaligen OB
Deckert anfangs sehr aufgeschlossen gegenüber. Prof. Dr. Hubert
Lücker, Direktor Zoo Dresden 1993-2002, übernahm eine Berater-Rolle
Konzeptionierung der geplanten Riesenvolieren und des
Tropenhauses.Pläne seit 2015, Baustart war Anfang 2017 geplant
(Ankündigung 6.2016), 2017 Artikel "im
Herbst loslegen", 2018 Artikel "Nichts
bewegt sich", 2020 bisherige
Website abgeschaltet und offline
gestellt, 2021 wieder online mit inaktiven Öffnungszeiten- und
Eintrittskarten-Buttons und generischem Shop sowie der irritierenden
Angabe "für konspirative Ideen und Hinweise sind wir sehr dankbar",
seit 2022 ganz offline. Crowdfunding-Aufruf
von 2017 bis 1.2022 ohne jede Resonanz (jeweils Null Patenschaften,
(VIP-)Einladungen, Genossenschaftsanteile), obwohl Realisierung
2018-2022 angegeben war, und mittlerweile abgeschaltet. Stand 2026:
Der Exotik-Vogelpark Vogtland wurde nie gebaut und das Projekt
komplett fallengelassen, gescheitert an behördlichen, finanziellen und
baulichen Hürden. Millioneninvestitionen für die Infrastruktur und
Winterhäuser, fehlende kommunale Zuschüsse und strenge Umwelt- und
Bauauflagen im Freudenthal. Die Genehmigungsverfahren für eine
gewerbliche Tierhaltung, der Parkplatzflächen, Erschließungswege und
des Lärmschutzes (Aras) stellten unüberwindbare Hürden dar. Die Stadt
Auerbach legte um 2018 die Vorentwürfe ad acta, da eine
Genehmigung/Bebauungsplan rechtlich nicht durchsetzbar schien.
Auerbach und Rodewisch haben hingegen den Zuschlag für die Sächsische
Landesgartenschau 2029 erhalten, die im Freudenthal stattfinden
werden; Frühjahr 2026 starteten dort Rodungs- und
Erschließungsarbeiten, um das Tal in einen großflächigen, naturnahen
Landschaftspark zu verwandeln. Eine Tierhaltung ist auf der LAGA nicht
vorgesehen. Die lokale Züchtergemeinschaft ist nach wie vor aktiv und
organisiert Ausstellungen.
- Wildpark Tambach, Umzug
des Bayerischen Jagdfalkenhofs, ab 2022 an unbekannten neuen Ort.
Davor bis 2012 auf Schloss Schillingsfürst. Gegründet 1991. Stand
2026: Umzug verworfen, der Jagdfalkenhof ist nach wie vor im Wildpark
Tambach. Hauptgrund für die damalige Vertragskündigung war ein
Konflikt um die Haltungsbedingungen, insbesondere die umstrittene
falknerische Anbindehaltung (Fesselung am Falkenblock). Man einigte
sich auf ein modernes Haltungskonzep mit Abschaffung der
Anbindehaltung und Neubau von Großvolieren.
- Bitterfeld-Wolfen: Bestehendes Tiergehege
auf städtischem Gelände sollte zur Landesgartenschau 2026 zum Tierpark
ausgebaut werden, auf Antrag des Betreiber-Vereins PePe-activ e.V.
(Stadtratsbeschluss 1.2020). Die großflächige Umgestaltung wurde nicht
umgesetzt, da Bitterfeld-Wolfen den Zuschlag für die Gartenschau nicht
erhielt. Weiterhin versucht der Betreiberverein, das Gehege
aufzuwerten, u.a. 2026 ein Gehege für Stachelschweine. Die Stadt
fordert für die Tierparkgenehminung u.a. eine WC-Anlage, ist aber
nicht bereit, sie zu finanzieren.
- Naturbildungszentrum in Sachsen mit mehreren Tierarten, ab
2023. Angekündigt durch Heiko Drechsler (bis 2021 Betreiber des
Tierparks Meißen) als "kleinster Zoo Deutschlands". Stand 2026: Heiko
Drechsler und seine Frau nutzen heute statt eines neuen, stationären
Zoos die Erfahrung als Zootierpfleger und Ornithologe, um mit
Anschauungsmaterialien und Vorträgen mobil an Kitas, Schulen oder
Eventlocations Umweltbildung zu betreiben. Das handaufgezogene Känguru
„Gertrud“ zog mit einer kleinen Restgruppe an Tieren in seinen eigenen
Hausgarten. 2024 trat Drechsler der Wählervereinigung „Team Zastrow“
bei und ging in die Kommunalpolitik, um sich für praktischen
Naturschutz einzusetzen.
- Zeestow b. Berlin / OT Brieselang, Schaugehege
am Schnitterweg mit Damirschen, Wildschweinen und einem
großen Jagdfalkenhof, waldpädagogischem Zentrum sowie angrenzenden
Bootsverleih auf dem Kanal. Seit 2005 geplant und 2016 erneut
angekündigt, damals waren ein Wildschweingehege und Kamerunschafe
vorhanden, der Jagdfalkenhof Havelland e.V. war
gegründet. Stand 2026: Das geplante Natur- und Freizeitprojek wurde
nicht realisiert und die Gehege mussten nach jahrelangen
Pachtstreitigkeiten weichen. Die Gemeinde Brieselang benötigte genau
jene Pachtflächen, um den Sportplatz für den lokalen Fußballverein
„Grün-Weiß Brieselang“ auszubauen und kündigte daraufhin den
Pachtvertrag für die Gehegeflächen. Die Flächen wurden geräumt und die
Tiere umgesiedelt. Ironie: Ganz sind die Schwarzkittel nicht
verschwunden, am neuen Sportplatz kam es zu Problemen mit wilden
Wildschweinen, die den Rasen umwühlten...
- "irgendwo im Saarland": Neuer Greifvogelpark des bisherigen
Falkners im Zoo Kaiserslautern Alan Redzepovic, ab
Frühjahr 2020: heimische Greifvögel wie Falken, Seeadler, Eulen. Stand
2026: Der eigenständige Greifvogelpark wurde nicht realisiert und das
Projekt komplett fallengelassen: Der geplante Starttermin fiel mit dem
Ausbruch der Corona-Pandemie zusammen; unkalkulierbares finanzielles
Risiko und sofortiger Planungsstopp. Redzepovic kehrte nicht mehr in
die professionelle Show-Falknerei zurück, sondern gründete in
Winnweiler einen Betrieb für Garten- und Landschaftspflege.
- Erlenfurt, Eichenzentrum Spessart im Hafenlohrtal, mit
Wildgehege, Akademie "Wald und Gesellschaft", Ausstellung "Waldwelt im
Spessart" und Shop. 25-Mill-€-Prestigeprojekt von MdL Peter Winter
CSU, offenbar als Kompensation dafür, dass er mit seinem Verein „Wir
im Spessart“ den Nationalpark Spessart verhinderte. 2017/18
angekündigt, massiver lokaler Protest
dagegen, u.a. von einer Gegeninitiative
"Freunde des Spessarts". 2020 Pläne
durch Landtag in Frage gestellt. Stand 2026: Das Großprojekt
wurde im Mai 2023 von der bayerischen Staatsregierung endgültig
gestoppt. Das ursprünglich 2018 mit rund 36 Millionen Euro
beschlossene „Leuchtturmprojekt“ stieß auf massiven Widerstand und
wirtschaftliche Hürden:Die Aktionsgemeinschaft Hafenlohrtal (AGH) und
der BUND Naturschutz liefen Sturm. Sie befürchteten, dass ein
angegliedertes Wildgehege (Rotwild) als „Publikumsmagnet“ zusammen mit
den erwarteten Touristenströmen eine verkehrstechnische und
ökologische Katastrophe für das geschützte und ruhige Tal bedeuten
würde. Das denkmalgeschützte Hofgut Erlenfurt, das als Sitz des
Zentrums dienen sollte, wies bei genaueren Untersuchungen gravierende
statische Mängel in den Stallungen und im Hauptgebäude auf. Die Kosten
für die geplante Instandsetzung gerieten völlig außer Kontrolle. Die
enormen Investitionen aus Steuergeldern und die vergleichsweise
geringen prognostizierten Besucherzahlen galten letztlich als
politisch und wirtschaftlich nicht mehr vermittelbar. Stattdessen hat
das Bayerische Kabinett das Projekt zweigeteilt und an weniger
sensible Standorteverlegt: Die Waldakademie Spessart konzentriert sich
auf die Forschung und Vermittlung von Wissen über den Klimawandel und
die traditionsreiche Waldbewirtschaftung. Das „Klimawandelerlebnis
Spessart“ wird ein dezentrales, modernes Informations- und
Erlebnisangebot, um die ökologische Bedeutung der alten Buchen- und
Eichenwälder greifbar zu machen. Tierhaltung ist nicht mehr
vorgesehen.
- Pfungstadt,
Großmeeresaquarium "Shark City" der "The
Seven Seas Aquarium GmbH & Co.KG" (Geschäftsführer Thomas
Walter) für 2019 angekündigt,
2019 auf mind. 2021 verschoben,
2020 auf mind. 2023 verschoben
(Eröffnung zum Hessentag).. Kernstück soll ein 10-Mill.-L-Becken sein,
darum weitere Becken mit 4 Mill. Litern. Investition 20 Mill. €,
500.000 Besucher/Jahr geplant. Seit 2017 war Meeresbiologe Dr.
Erich Ritter († 2020) Schirmherr. Website noch 10.2020 auf dem Stand
2017- "News",
3.2021 wurde die bislang umfangreiche Website auf eine
Seite reduziert, Mitte 2021 nur Fehlermeldung, danach
abgeschaltet. Auf dem Betriebsgelände in Grünstadt wurden bereits
erste Tiere gehalten, Mitte 2020 aber wieder abgegeben.
Hauptinvestor
soll 2020 abgesprungen sein, 5.2021 lief die Reservierung des
Grundstücks aus. Heftiger Gegenwind durch Tierhaltungsgegner und eine
Bürgerinitiative. Im
Juli 2021 hob die Stadtverordnetenversammlung alle Beschlüsse zum
Projekt auf. Spätestens zu diesem Zeitpunkt hatte die "The Seven
Seas Aquarium GmbH & Co. KG“ den Wirtschaftsbetrieb
eingestellt. Der Standort Sinsheim war 2017 gescheitert. Nicht ganz
neutrale Zusammenstellung der Chronologie.
- Heidenheim (Umgebung), Greifvogelstation, Betreiber Burkhard
Hellmann, ab 2020 (Ersatz für die 2019 aufgegebene Station im Wildpark
Eichert an neuem Standort) - fand aber keinen geeigneten Standort und
zog dann 2021 ins saarländische Tholey
- Amöneburg 35287, Affenpark mit Rodelbahn. Pläne 5.2020
vorgestellt. Ehemaliger Steinbruch
zwischen "Tiergarten" (sic!) und Magdalenenkapelle. Gleicher Betreiber
(Alma Erlebnispark GmbH / Tobias Görge) wie zweier
ostdeutscher Affenparks, Berater Dr. Minnemann (ehem. Jaderpark).
Geplant u.a. Kattas, Siamangs, Streichelzoo. 2021: Aufgrund von
Widerstand/Bürgerinitiative jetzt auf 5 ha am Silbersee
(Bobbahn/Wohnmobilstellplatz) in Frielendorf
geplant, auch dort Widerstand
mit teils unwissenschaftlichen Argumenten. Gegendarstellung
der Betreiber, Satire.
Juli 2020 Aufgabe
des Projektes in Amoneburg. 2023 Ablehnung
des Gemeinderats in Frielendorf.
- Friedrichsruh-Aumühle, Saupark Sachsenwald: Bisherige
Jagdgatter der Adelsfamilie von Bismarck sollten zu Wildpark werden
(Umgehung des seit 1999 geltenden Jagdgatterverbots): "keine
Touristenattraktion, nur kleiner Teil der 450 Hektar werden geöffnet
auf zwei Rundwegen, Eintritt frei, keine Infrastruktur, Parkplatz für
sechs Autos" 2.2020
. Behörden lehnten den Antrag 3.2020
ab, ebenso einen auf Eintrag als Kulturgut..Öffnung und Abbau der
Gehege zum 1.4.2020 verfügt.
- Pocking bei Passau, Zoo auf ehem. Kasernengelände
auf 174 ha. Unternehmer Gustav Struck. Eulen aus dem ehem. Eulenhof
Großalfalterbach geplant. 2019 Vorstellung
des Geländes: Davidshirsche, Goldkopflöwenaffen,
Schwarzpinselohräffchen, Muntjaks, trop. Vögel, EEP für Mesop.
Damhirsche und Vietnamsikas, bedrohte Haustierrassen, verteilt auf
versch. Gelände. 7.2020 bei Razzia tote Tiere beschlagnahmt. Suchte
6.2020 Tierpfleger: "Die Struck Aqua GmbH besitzt eine private
Tierhaltung, die sich zum Ziel gesetzt hat, aus einem ehemaligen
Bundeswehrgelände einen öffentlich zugänglichen Zoo zu machen.".
Provisorische Haltung Januar 2021 behördlich aufgelöst, Beschlagnahmung
von 300 Vögeln sowie Huftieren,, Alpakas, Affen, Reptilien, einige
mussten eingeschläfert werden.
- Sasbachwalden (Ortenaukreis), Anima-Tierwelt: 40 ha Tierpark
und Schaubauernhof mit einheimischen Tierarten, auf dem Gelände des
früheren Sanatoriums Breitenbrunnen (seit 2014 in Genehmigungsphase,
2018 genehmigt, Eröffnung für Ostern 2020 geplant. Im November 2019
aufgrund gescheiterter Finanzierung "nach Investition eines höheren
einstelligen Millionenbetrags" aufgegeben (Quelle1,
Quelle2).
Die Gemeinde plant, das bestehende Wildgehege zugänglich zu machen
(Stand 12.19).
- "Grünten
Bergwelt" - beim ambitionierten Neu- und Umbauprojekt des
Skigebiets am Grünten der Investorenfamilie Hagenauer waren
Streichelzoo, Alpaka und Lamas geplant (am Ort des bisherigen
Grüntenhauses, das an anderer Stelle durch Neubau ersetzt werden
soll). Nach Umweltprotesten wird darauf sowie auf Fahrgeschäfte wie
die Rollglider-Anlage verzichtet (Stand 12.19)
- Kreis Neuburg-Schrobenhausen - Kaltwasser-Donauaquarium in
Kooperation mit Haus im Moos. 2018 durch Ministerpräsident Markus
Söder angekündigt bei gleichzeitiger Absage an Donau-Nationalpark,
jedoch seit.2019 "im Haushaltsentwurf des Freistaats nicht vorgesehen"
und damit gebrochenes Wahlkampfversprechen.
- Halberstadt, Wikinger-Wolfspark.
Projekt im März 2019 durch Franziska und Sebastian Meuter vorgestellt:
Skandinavien-Thema mit Wolfsgehegen, Streichelgehegen, Ponyreiten und
Übernachtungsmöglichkeiten. Das Gelände in Halberstadt war ungeeignet.
Stattdessen wurde in Hettstedt ein Gelände gefunden, auf dem ein
Kamelhof entsteht (Stand 1.2020)
- Wiehl, Erlebnis-Falknerei: Seit 2016
sollte am bestehenden Wildpark der Falkenhof
von Robert Schmitz aus Hürth angesiedelt werden, was letztlch 2021 an
der Genehmigung wegen eines Streits zwischen Stadt und Kreisverwaltung
scheiterte.
- Halberstadt,
Wildpark-Projekt "wilde Weiden" - 2012 auf 55 ha ca. 200 Bisons,
mittelfristig 240 ha geplant. 2013 nach Streit unter den
Gesellschaftern Planungsstopp, 2015 meldete "WW Halberstadt" Konkurs
an
- Bad
Aibling, "Wildpark Eulenau": Rabbethge & Zettl GbR plante
73-h-Wildpark; wegen Vorkaufsrechts des Landratsamt gestoppt (4.2012),
neuer Versuch im Truppenübungsplatz in Brannenburg.
- Hartpenning, Wildpark auf dem Gelände der ehem.
Raketenstellung: Von der Gemeinde mehrfach wegen "Zunahme des
Verkehrs" abgelehnt, jetzt vermutlich Reiterhof (2012)
- Schmetterlingsgarten
Zollernalb Hechingen in Zusammenarbeit mit dem Botanischen
Institut der Universität Tübingen (Website abgeschaltet, keine News
seit 2009)
- Sinsheim,
Großmeeresaquarium "Shark City" der "The Seven Seas Aquarium
GmbH & Co.KG", 2017 gescheitert nach Tierrechtler-Protesten und
lokalpolitischen Querelen, wird jetzt in Pfungstadt verwirklicht.
- Wertheim, Greifvogelschau auf Burg
Wertheim, angedacht 2009, seit 2011 Pachtvertrag und
Baugenehmigung, aber Investor abgesprungen: nicht realisiert.Im
Sommerhalbjahr gastierte regelmäßig Falkner
Wolfgang Weller.
- Wald-Michelbach,
Wildgehege, Baumwipfel- und Walderlebnispfad an
der Sommerrodelbahn auf der Kreidacher Höhe
(beschlossen 11.2011 für 2013) - 2013 wurde aber nur ein
Kletterwald eröffnet
- Rügen, Affen- und Elefantenwald (Planungen im
März 07 der Presse vorgestellt, 2010 zurückgestellt)
- Staßfurt, Zirkuserlebnisdorf des ehem. Zirkus Probst. Nach dem
Tod des Gründers Rudolf Probst 2015 wurde entschieden, nicht mehr auf
Tournee zu gehen, sondern den Zirkus stationär im Winterquartier zu
betreiben. Streichelzoo und Weiden für Exoten waren im Aufbau. 2018
geschlossen.
- Dresden, Großaquarium am Wiener Platz: 2011 durch Friedrich
Tietze vorgestellt; 12 Mill. Euro, evtl. Walhaie; Beratung Dr. Lange,
seither keinerlei neue Infos
- Haltern, Aquarium in Planung (2006) - nur Zoohandlung geworden?
- Bonn, Löwengehege und Haustierhof am Rheinufer am ehem.
Wasserwerk Plittersdorf Martin-Luther-King-Straße des
Solarworld-Gründers Frank Asbeck (Kauf des Geländes 2007, geplant
für 2009) - nach Protesten von Anwohnern und Tierschützern sowie den
finanziellen Schwierigkeiten von Solarworld ab 2011 (Involvenz 2017)
aufgegeben. Mittlerweile ist die Fläche ein Damhirschgehege (Luftbild)
- Irsee 87660, Wildgehege im
Schönen Tal, sollte nach Plänen von 2011 zum Wildpark ausgebaut
werden, 2014 ist nicht einmal mehr das Gehege auf der Website der
Gemeinde erwähnt
- Middels bei Aurich: Streichelzoo mit bedrohten Haustierrassen
(Planungen 8.07 vorgestellt, 2009 Archehof, 2010 Streichelzoo gelant,
letzte Meldung von 2009, bei GEH nicht mehr gelistet)
- Wildpark Wolfach als Teil der Jagdschule
Kinzigtal (www.naturzentrum-wildpark.de
- 2012 abgeschaltet)
- Riedlingen, Tierpark (Bauvoranfrage 2.2009 für 5 ha, seither
keine Neuigkeiten)
- Hermannseck 06268, Tiergehege. Altes
Gehege / ehem. Heimattierpark aufgelöst 1999; sollte an anderer Stelle
neu entstehen, aber nur ein Damhirschgehege 2009
erbaut
- Discoveryland Goldberg, 2007 geplanter Freizeitpark auf 45 ha
ehemaligem Militärgelände am Goldberger See, u.a. mit Themenbereich
Yukon (Bisons, Pferde), 2010 sollte Eröffnung sein, doch wiederholte
Verzögerungen. 2013 gerichtlich festgestellt, dass der aufgestellte
Bebauungsplan unzulässig war. Naturschutzrechtiche Bedenken
(FFH-Gebiet).
- Haustierpark Hagen bei Osnabrück - seit
2006 nichts mehr zu hören
- Witten, Greifvogelwarte Timmerbeil (in Diskussion seit
2002, seit 2008 Stille)
- Korbach, Haustierpark (angedacht, Investoren gesucht - keine
Fundstellen mehr 2016)
- Tröstau im Naturpark Fichtelgebirge: Bärenpark. Studie 2004
vorgestellt. 15 ha, anfangs 6 Tiere, 250.000 Besucher/Jahr, 7 Mill. €.
Förderverein gegründet, doch noch 2004 Entscheidung,
nach Wunsiedel zu
gehen (s.d.)
- Wolfach-Halbmeil 77709, geplanter Kleintierzoo am Campingplatz
- Bad Oldeslohe, Tierpark im Kurpark. Vorschlag des Bürger- und
Verkehrsvereins 1966
- Jena, Reptilienhaus im Volksbad (seit 2004 Nutzung des Gebäudes
als Zentrum für Kultur und Bildung)
- Wittenberge/Elbe: Elbe-Großaquarium (Planungsstudien, 2002
erneut vorgestellt, seither keine neuen Informationen)
- Furtwangen, Vogelpark der Furtwanger Vogelfreunde in der ehem.
Stadtgärtnerei (Aufbau 2001.2006) - letztlich aber nicht als
öffentlich zugänglicher Vogelpark, sondern als Vereinshaus betrieben
- Gondwanapark im Saarland: Als Urweltzoo mit Krokodilen,
Terrarienhäusern und gar Großtieren angekündigt, wird nun auf die
Haltung größerer lebender Tiere aus Kostengründen verzichtet und auf
Plastikdinos gesetzt. Eröffnung erfolgte 2009 unter dem Namen Praehistorium, an Tieren gezeigt werden nur
einige Schaben und Schlangen
- Ribnitz-Damgarten: Förderverein Heimattierpark plante
Tierpark auf der Ribnitzer Sandhufe (Baubeginn wäre 9.2000 gewesen,
seither keine neuen Informationen)
- Heubach 73540, Wilder Wald: Freizeitpark
mit Falknerei, Otterzentrum, Murmeltiere, alten Haustierrassen,
Gastronomie mit Schwerpunkt Naturpädagogik. 2013 durch die damaligen
Betreiber der Falknerei Heidenheim, Burkhard Hellmann und Susanne
Klotz, vorgestellt.
Auf dem 2-ha-Gelände der Spießhofer-Villa (zwischen
Fritz-Spießhofer-Straße und Alte Steige), in Zusammenarbeit mit einem
Demenzzentrum. Nach anfangs positiver Beurteilung im Rat, aber
Ablehnung durch einige Anwohner vor allem wegen Parkplatzsorgen
dann Ablehnung
im Sept. 2013 mit Begründung, Immissions- und Artenschutzgutachten
seien zu aufwändg. Aus der Villa
Spießhofer GmbH & Co KG wurde mittlerweile die Villa Rosenstein GmbH
& Co. KG, die das Gelände großteils mit einem innovativen
Demenzzentrums-Neubau überbaut hat.
- Eckertal / Bad Harzburg: "WildTiernis": Großflächiger
Wildpark des Nationalpark Harz im Schimmerwald (zurückgestellt wegen
Anwohnerprotesten und Investorenschwund)
- Schaugehege am Nationalpark Eifel (seit 2006 diskutiert,
nichts Konkretes)
- Pelzerhaken/Ostsee: Greifvogelpark von Dietmar Damm im
alten Fernmeldeturm (hätte 2007 eröffnen sollen)
- Bad Sobernheim, Geflügelzuchtverein wollte sein Gelände als
Vogelpark öffnen (Infos 2005), ist aber 2014 noch nicht geschehen
- Wülfrath: Erlebniswald mit Wildpark auf dem Gelände des
Steinbruchs Schlupkothen - wurde nicht weiterentwickelt
- Waldfeucht, Zoo mit Tiertrainingszentrum (vor Ort
gescheitert, jetzt in Heinsberg als reines Trainingszentrum ohne
Zoobetrieb realisiert)
- Maßweiler bei Pirmasens: Öko-Wildpark und
Auffangstation des Vereins "Tierart eV". 3.2006: Genehmigung
erneut verweigert. Eine Auffangstation ohne Publikumsbetrieb ist in
Aufbau, die Kreisverwaltung hatte die Baugenehmigung zur Errichtung
einer Großkatzenanlage bis Ende 2010 verlängert.
- Brand/Rietzneuendorf: Greifvogelpark in der Nähe des Tropical
Island, weitgehend Übernahme der Tiere aus der aufgelösten Falknerei
Bad Wörishofen (war Herbst 2006 durch Bernd Wesener angekündigt, wurde
aber nie eröffnet)
- Werder: Unzug des Tierparks
Geltow (2006 auf Anordnung des Landkreises geschlossen) gescheitert
- Reptilienzoo bei Kappeln / Schlei - wird nicht gebaut
- Gelsenkirchen, Zirkus-Zoo von Roncalli / Bernhard Paul, als
Rettung/Übernahme des Ruhrzoos geplant, Standort für die
Zirkuswagensammlung. Um 1996. Stattdessen wurde die ZOOM-Erlebniswelt
gebaut.
- Bonn, Tierpark in Dransdorf: 1955 durch die Stadt Bonn
geplant als Ersatz für den damaligen Schulzoo in der
Stadtgärtnerei, wegen der entfernten Lage für Schulklassen abgelehnt
(der Schulzoo musste dann 1971 der Stadtplanung weitchen). 1956
weiterer erfolgloser Vorstoß, einen neuen Zoo im Norden Bonns zu
gründen, 1962 nach Endenich, 1965 nach Nord-Castell, 1968 erneut nach
Dransdorf. Letztlich entstanden nur die Wildgehege auf dem Venusberg,
der Zoo wurde geschlossen. Quelle u.a.: KOENIGIANA
Band 14 (1) 2020
- Balingen: Schauaquarium des Aquarienvereins, sollte ab 2001
eingerichtet werden, aber auch auf der Vereins-Website seither keine neuen Angaben.
- Bad Ems: Affenfreigehege auf dem Malberg (um
1995 angedacht bei möglicher Wiederinbetriebnahme der Malbergbahn, die
seit 1979 steht), mit Entschluss 2000, die Bahn nicht zu reaktivieren,
gescheitert
- Reptilienzoo in der Nähe von Köln (Planung um 1998)
- Homburg (Saar): Falkenhof am Schloßberg + Streichelgehege
(wesentlich kleiner als geplant genehmigt) - 2020 seit mehreren Jahren
keine Neuigkeiten#
- Sea Life Centres in Saßnitz, Kiel und Köln (Ablehnung der
Konzepte vor Ort)
- Hamburg, Großquarium. 1956 Gründung der "Gemeinnützigen
Gesellschaft zur Errichtung und Erhaltung eines Großaquariums in
Hamburg e. V." (ehem. Direktor Bundesinstitut für Seefischerei, Prof.
Schnackenbeck). Erst bei Hagenbeck, dann am Elbtunnen und an der
Reeperbahn, dann zur IGA 1983 / am Dammtor vorgesehen
- Hamburg, SeaLife-Großaquarium an der B 5 / am Schleusengraben
in Bergedorf geplant (1998)
- Hamburg: In der Neuen Hafencity 80-Mill.-Eur-Großaquarium
"Ozeanhaus" - 12.03 Beschluß des Baus im Magdeburger Hafen durch
mittlerweile verstorbenen Investor Frank Eyssen (davor wechselnde
Planungen, mal mit, mal ohne US-Investor und/oder Hagenbeck).
Stattdessen entstand der TropenAquarium bei Hagenbeck. In der
Speicherstadt entstand das "Internationale Schifffahrts- und
Meeresmuseum Peter Tamm", ohne lebendeTiere, aber voller
Marine-Militaria.
- Hamburg, SeaLifeCentre (war für Frühjahr 2007 angekündigt,
kommt nicht)
- Berlin, Schmetterlingshaus am Spreeufer (Eröffnung war für
Sommer 2000 geplant; Ersatz für Berlin-Britz)
- Größerer Vogelpark bei Berlin (ca. 1992) - gerüchteweise
politisch auf Druck des Zoos verhindert
- Oberhausen, Großaquarium im Oberhausen-Center (sollte bereits
2001 öffnen; Finanzierung und Trägerschaft immer wieder gescheitert)
- stattdessen nebenan durch SeaLife realisiert
- Oberhausen, Reptilienzoo (um 2004 neben CentrO/SeaLife
geplant, aber nicht verwirklicht)
- Bremerhaven, Großaquarium "Planet Ocean" (aufgegeben
2002, stattdessen nun "Klimahaus" und seit 2014 wieder Aquarium im Zoo
an Meer)
- Dortmund: Im Neubau des Hauptbahnhofes Großaquarium (um 2002
angedacht, nicht weiter verfolgt)
- Bochum: Andre-Heller-Projekt ANIMA
auf dem früheren Krupp-Gelände mit Schmetterlingshaus, ab 1998, nicht
realisiert
- Hamburg: Regenwaldhaus der TV-World Hamburg, ab 2001 - nicht
verwirklicht (stattdessen, davon unabhängig, Tropenaquarium bei
Hagenbeck)
- Großenhain: Insektenwelt als Nachfolger des
Schmetterlingshauses der Landesgartenschau 2002, Betreiberin Hildegard
Hain (Artikel
2004), 2012 nochmals Insektenausstellung im Kulturhaus, danach
Website abgeschaltet.
- Büsum, neues Nordseeaquarium auf der Hafeninsel (um
2002) - wurde später ab 2020 als Neubau für das "Aquarium unter dem
Hallenbad" umgesetzt
- List auf Sylt, maritimes Umwelterlebnis-Zentrum mit Aquarium
ca. 2000 (stattdessen seit 2004 Aquarium Westerland)
- Köln,
Aquarium-Terrarium im Bereich der Flora (ersetzt altes Zoo-Aquarium) -
Planung um 2004, jetzt doch keine eigenständige Lösung
- Düsseldorf, Großaquarium im Hafen (ergänzt Aquazoo)
ursprünglich geplant für 2004, nicht mehr aktuell, Aquazoo wurde
2014-17 renoviert und soll ausgebaut werden (seit 2012
zurückgestellt)
- Brand: Umbau der Cargolifterhalle zur Tropenhalle "Tropical
Island". Im Dez. 2004 eröffnet, aber keine zoologischen Ambitionen
mehr, nur "Riesen-Centerpark" mit Badeparadies.
- Lübbenau, Spreepark-Großprojekt (Spreewaldresort)
mit Hotels, Freizeit- und Wasserparks, Tierpark, Schmetterlingshaus
("Spreewaldzoo"), war zuletzt 2004 mit Eröffnung 2007 geplant.
- Schleswig, Schmetterlingshaus (seit 2000
keine Meldungen mehr)
- Vrees, Wisentgehege Eleonorenwald (Emsland) 2005-2008 waren
erste Wisente angesiedelt worden, Öffnung für Besucher war angedacht.
Gescheitert an Einsprüchen der anliegenden Gemeinden.
- Prora, Rügen:
Delphinarium (im Projekt Sport- und Erlebnispark Prora); waren nur
vage, fachlich unausgegorene Planungsideen.
Stattdessen Planungen für Glowe:
- Glowe, Rügen: Delphinarium "Delphimar" zur kommerziellen
Nutzung von Delphintherapie in Kombinaton mit Wellness-Hotel, Nature
Projekt GmbH - seit 2006 nichts mehr zu hören
- Troparium/Reptilienzoo
bei Kiel um 2003 aufgegeben
- Haustierpark bei Berlin - angedacht um 2003, danach nichts
mehr zu hören
- Alligatorpark in der Nähe von Potsdam (Planung stand ca.
2000, danach nichts mehr zu hören, stattdessen Krokodilstation Golzow)
- Eisenach, Wiedererrichtung des Vogelpark auf dem Gelände des
alten Zoos an der Autobahn (1945 geschlossen) - pers. Mittlg. 1999,
seither nichts Neues
- Schöneck/Vogtland bei KlingenthalBärenpark.
Um 2004 (letzte Meldung von 2006)
- Wunsiedel/Oberpfalz. Bärenpark auf der Luisenburg
(Investorensuche 12.08), war ursprünglich für Tröstau geplant (s.d.) /
Planung
und Sponsorensuche 2006 / alternativ von der Stadt Wolfsgehege
vorgeschlagen (1.2008), letzte Meldung von 2008
- Drewitz: Vogelpark auf dem Gelände des ehem. SED-Feriendomizils
(wurde ohne Tierhaltung zu Freizeitanlage umgebaut - seit 2000 nichts
Neues)
- Hameln, kommunaler Tierpark am Fischborn (1986 angekündigt als
Ersatz für den behördlich geschlossenen Privatzoo am Klüt, aber nie
realisiert)
- Habichtswald bei Kassel: 1969 geplanter staatlicher Wildpark
"in der Nähe der Wilhelmshöhe" (zusammen mit Edersee und Sababurg)
nicht realisiert
- Bielefeld, Primatenpark. Um 1986 Suche nach Gelände für einen
Affenpark der Uni Bielefeld nach Vorbild von Apenheul; neben
verschiedenen Vorschlägen bis nach Sennestadt war vor allem das
Gelände des Hofes Meyer zu Borgsen und des ehemaligen Rennplatzes in
Bielefeld-Quelle im Gespräch. Alle Vorschläge wurden von lokalen
Anwohnern abgelehnt. Heute ist das Gelände mit Wohnbebauung bebaut
(Borgsen-Allee)
- Seyda (Lausitz), Haustierpark: Planung eingestellt aus
Geldmangel (Q: Lausitz Online)
- Kiel: Mitte der 1960er Jahre geplanter Zoo, dann aber für die
heute existierenden 5 städtischen Tiergehege entschieden
- Plön, Wildgehege an der Ölmühle (Kreisjägerschaft, sollte
bestehendes Tiergehege ersetzen; evtl. nur 2 Arten) (sollte seit 2002
in Aufbau sein, aber offenbar nicht existent)
- Parchim, Naturerlebnispark an den Sonnenbergen. 1993 als Ersatz
für den im gleichen Jahr aufgelösten Tierpark Parchim angedecht, 16 ha
ehem. Schweinemast der GUS-Truppen an der Godemser Chaussee.
- Kiel, 1950: Dompteuse Lotte Walther (Zirkus
Plötz-Althoff) bot der Stadtverwaltung an, mit ihren eigenen Tieren
als Grundstock in Kiel einen Tierpark zu errichten.
Ablehnung aufgrund eines Gutachtens des zoologischen Instituts;
finanzielle Mittel fehlten, Ging daraufhin nach Lübeck
- Weilburg-Hirschhausen,
"Weilburger
Tier-Freiheit" im Weilburger Tiergarten, 1957 als Außenzoo für
Frankfurt auf 300 ha mit Autodurchfahrt von Bernhard Grzimek geplant,
es wäre der erste Safaripark der Welt geworden. Erst 15 Jahre später
entstand dort der heutige Wildpark Weilburg.
- Mainz, Zoo auf dem Hartenberg, 1961 vorgeschlagen zur
Umsiedlung des später aufgelösten "Nieblings Tierpark" am Bahnhof.
Ebenso 1968 eines Kleintierparks ohne Raubtiere im Volkspark, beides
durch Niebling abgelehnt.
- Münster, neuer Zoo zwischen Coerde und Kinderhaus, 1938 (als
Ersatz für den durch NS-Planungen überplanten alten Zoo). Zwischen Aa
und Bahnlinie, Zenrum Nord und Speicherstadt, ca. 30 ha. Eingezeichnet
u.a. auf Planungen des Stadtplanungsamtes 1938 / Helmut Bartels.
Vergl. Lars Laurenz 2017: "Die Pläne zur Neugestaltung der
Gauhauptstadt Münster"
- Stuttgart, Akklimatationsgarten 1864: In den Unteren Anlagen
auf Befehl König Wilhelm I., Bau direkt nach seinem Tod wenige Monate
später aufgegeben. Hierhin wurde auch 1985 der Umzug des Nill'schen
Tiergarten diskutiert und erneut 1905 (Empfehlung Dr. Heck, Berlin)
- Stuttgart, Zoologischer Garten 1865: Gründung durch eine
geplante Aktiengesellschaft fehlgeschlagen
- Stuttgart, städtischer Tiergarten am Hasenberg,
1931. Von Adolf Nill (Nill'scher Tiergarten, s.o.) erstellte
„Denkschrift zur Stuttgarter Tiergartenfrage“ mit ausgearbeitetes
Plänen.
- Bremen, Aquarium im
Überseemuseum - sollte um 2000 gerüchteweise nach über 30 Jahren
wieder eingerichtet werden, geschah aber nicht. Neuer Leiter
distanziert sich 2011 öffentlich von jeglicher Lebendtierhaltung in
einem Museum: "Ich bin kein Zoodirektor"
- Frankfurt: Außenzoo des
Frankfurter Zoos, seit 1974 mehrfach geplant an verschiedenen Stellen
(Stadtwald, Niddapark, Niederurseler Hang, zuletzt am Geiersberg.
Erst zurückgestellt aus Geldmangel, seit ca. 2005 unter neuer Leitung
des Zoos nicht mehr vorgesehen.
- Österreich:
*Wiedereröffnung Wildpark
Hochkreut (2011 verkündet, neuer Betreiber offenbar in
Konkurs)
*Terrarienhaus bei Mondsee (2010 verkündet) (war offenbar geplanter
Ableger des mittlerweile geschlossenen Haus der Gifte, Schloss
Scharnstein)
*Klagenfurt, Tierpark am Kreuzbergl - in den 1930ern angedacht
nach Plänen von Schausteller Hermann Prechtl, der seit 1925
am Gasthof Kalter Keller Winterquartiere für seine
Zirkustiere hatte. Durch politische Querelen nicht verwirklicht.
Wilhelm Prechtl gründete dann 1969 den Klagenfurter Bärenzoo auf dem
Kreuzbergl gegründet, der 1984 geschlossen wurde. Auch ein
Reptilienhaus war angedacht.
- Schweiz:
* Neues Gelände für Stricklers Raubtierpark (alter Standort
mehrfach gekündigt) - aufgegeben, Tiere teils in die Siky-Ranch
übernommen
* Tropenhaus Frutigen: ursprünglich größere Tierhaltung vorgesehen,
2009 mit nur einigen Fischen und dann einzelnen Schildkröten und
Vögeln eröffnet. 2017 von Coop übernommen, seit dem
20. Mai 2024 inkl. Ausstellung, Restaurant und
Tropengarten dauerhaft geschlossen.
* Gantrischgebiet, Bärenpark als Aussenstelle des
Tierparks Bern / Bärenpark Bern. Standortsuche seit 2019 (Rüeggisberg,
Schwarzenburg, Riggisberg, Eröffnung für 2022 geplant), 2020:
Standorte Gurnigelbad/Riggisberg und Dorfwald/Schwarzenburg in
der engeren Auswahl. 7.2022 teilte die Gantrischplus
AG mit, dass in Schwarzenburg kein
Bärenpark entstehe "wegen unrealistischer Finanzierung der hohen
Investitionen". Das Projekt wurde im Sommer 2022 nach Abschluss der
Vorprojektphase offiziell abgebrochen. Hauptgründe: zu hohe Kosten und
Widerstände aus dem Naturpark sowie von Naturschutzorganisationen..
(fett: Gelände besucht)
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Zuletzt aktualisiert Juli 2026 -
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